Ethik, eine Begriffsklärung
erzeugt:2016-11-08
letzte Änderung:2016-11-08

Eine Ethik ist ein Gedankengebäude, mit welchem sich definieren lässt, welches Handeln richtig ist, und welches falsch. Die Ethik gibt es dabei nicht, alle Ethiken haben Vorteile und Mängel. Moral nun bezeichnet ein Wertesystem, das auf alltäglichen Gewohnheiten und Gebräuchen beruht,1 und kann, aber muss nicht mit einer Ethik deckungsgleich sein.

Eine Ethik lässt sich nun anhand der zentralen Idee kategorisieren, anhand derer sie die Unterscheidung zwischen richtig und falsch vornimmt.

So gilt etwa beim Hedonismus, dass gut ist, was dem Einzelnen Lust bereitet, beim Eudaimonismus gilt (allgemeine, individuelle) Glückseligkeit als höchstes Gut, utilitaristische Ethiken bewerten Handlungen nach ihrem Nutzen, und Prinzipienethiken, oder eher, Maximenethiken bewerten Handlungen nach Prinzipien. Diese können vorbestimmt sein, wie die christliche Ethik („gut ist, wie in der Bibel festgelegt“, „Gottes Wort“), oder das Resultat von Überlegungsprozessen, wie etwa bei Immanuel Kant.

Eine tiefergehende Beschäftigung ist auf jeden Fall lohnend und anzuraten, irgendwelche Artikel hier können bestenfalls nur ein grober Abriss der Thematik sein.

Grundlagen

wichtige Begriffe


1: lateinisch mores: die Sitten/Gebräuche