Warum antivegan.at?
erzeugt:2016-11-08
letzte Änderung:2016-11-08

Veganismus, oder, genauer gesagt, Tierrechtlertum, ist eine extremistische Ideologie derselben Preisklasse wie Islamismus, die NS-Ideologie, Trotzkismus und sonstige Denkweisen, die für alle Probleme unserer Zeit eine einfache und in jedem Fall anwendbare Lösung haben und immer ein Feindbild, das als die Ursache besagter Probleme angesehen wird. Hier ist es Tierleid, dort sind es die Ungläubigen, als minderwertig empfunde „Rassen“, das Kapital, … und so weiter. Nur ist unsere Welt leider nicht so simpel, wie es entsprechend gestrickte Mentalitäten gern hätten, und es passieren viele Dinge, die solche Leute zutiefst verabscheuen, Leute essen Tiere, Angehörige verschiedener Rassen schlafen miteinander, vielleicht auch noch unverheiratet, Leute trinken Alkohol, Frauen kleiden sich, wie sie wollen und dürfen sogar abtreiben, … die Liste lässt sich fortsetzen.

Im Gegensatz zu Islamisten oder Nazis hat Veganismus aber immer noch den Nimbus, etwas Progressives, ja, richtiggehend Gutes zu sein. Und das ist falsch. Es stecken haargenau dieselben Denkmuster hinter dieser Ideologie wie hinter jeder Form von Hass und Fanatismus, die ewiggleichen Phrasen, die Lügen, die Propaganda, … Das zu entlarven, das ist das Ziel von antivegan.at

Eigene Recherche, eigenes Denken,… kann, soll und darf antivegan.at dabei nicht ersetzen, die Seite soll vielmehr einen Anstoß dazu geben, zu hinterfragen, selber zu recherchieren, zu überprüfen, und ganz konkrete und stichhaltige Gegenargumente zu den zentralen Punkten der veganen Progandawalze im Internet liefern. Denn es ist nur dann möglich, jemandem zu glauben, der beispielsweise behauptet, wir Menschen wären Pflanzenfresser, wenn die absoluten Grundlagen der menschlichen Biologie nicht bekannt sind.1

Nicht zuletzt ist es deswegen auch so wichtig, dass es einen eigenen Abschnitt über Argumentationslehre gibt, denn das gute alte Grundlagenwissen, wie man argumentiert, und was Argumente überhaupt sind und was ein Argument ungültig machen kann, das ist in der heutigen, von Facebook und Werbefernsehen geprägten Zeit, in der Menschen konsumieren, aber auf gar keinen Fall nachdenken sollen, offenbar ein bisserl aus der Mode geraten…

Und weil wir gerade beim Thema sind: antivegan.at gibt es nicht in irgendwelchen sozialen Netzwerken. Dies ist eine Informationsseite, um sich grundsätzlich über die Thematik zu informieren, nicht mehr und nicht weniger, und wenn übrigens von der „Redaktion“ die Rede ist, obwohl die Seite an sich von mir als Einzelperson gemacht wird, trägt das dem Umstand Rechnung, dass Artikel oft nur durch das Zutun anderer überhaupt haben zustandekommen können, und ich es als unredlich empfinde, mich mit etwas zu brüsten, das eben nicht (nur) auf meinem Mist gewachsen ist.

gezeichnet, Zacharias Kořalka, im November 2016


1: Ist der Mensch ein Pflanzenfresser?