Oktober 2019 

Fleisch und Klima
erzeugt:2019-10-05
letzte Änderung:2019-10-05

Immer mehr CO₂ und CH₄ in der Atmosphäre, steigende (globale Durchschnitts-) Temperaturen,… wir leben in der Zeit eines handfesten, vom Menschen gemachten Klimawandels, der eine ernste Gefahr ist für das Leben auf der Erde, besonders das der Menschheit, Gegenmaßnahmen zu ergreifen ist hier nur eine logische Konsequenz.

Konkret welche das sind, darüber scheiden sich allerdings, je nach Ideologie, die Geister. Garkeine sagen die, deren finanzielles Wohlergehen an Industrie und Konsumgüterproduktion hängt, und natürlich wird auch die Diskussion über – oder eher: gegen? – Fleisch ideologisch geführt, aber ich habe dennoch zusehends den Eindruck, dass, jetzt, da sich immer mehr Leute an dieser Diskussion beteiligen, langsam aber sicher immer mehr die richtigen Faktoren genannt werden, von denen der wichtigste ist: Energie.

Wir verbrauchen zuviel Energie, die zum Großteil von fossilen Brennstoffen kommt, und generell zu viele Ressourcen. Nicht ohne Grund ist just zur letzten großen Wirtschaftskrise der Ausstoß von Treibhausgasen zurückgegangen, eben weil die Leute weniger verreist sind und weniger, nennen wir es Wegwerfkonsumgüter gekauft und verbraucht haben, und auch Vorstöße wie der der EU-Kommission zur ➚Verbesserung der Langlebigkeit von Haushaltsgeräten gehen in die richtige Richtung.

Es ist zu hoffen, dass, wenn die Klimadebatte breiter wird und immer weniger von den Extremisten vereinnahmt werden kann, sie deutlich versachlicht. Denn wenn jetzt jemand in einem reichen Industriestaat halt einen Tofu-Aufstrich mit Supplementen schluckt, weil Fleisch ist ja böse, ist dem Klima nicht geholfen.

PS, und, um noch kurz auch dieses Thema anzusprechenn: Balluch kommt natürlich nicht ins Parlament. Aber alles Andere wäre auch eine Überraschung gewesen.