Mai 2019 

antivegane Ernährung
erzeugt:2019-05-30
letzte Änderung:2019-05-30

Was vegane Ernährung ist, ist klar, eine beabsichtigt wenn auch unmöglich effektiv, aber zumindeste beabsichtigt rein pflanzliche Ernährung, und immer wieder ist, in Diskussionen im Forum die Frage aufgetaucht, was denn wohl eine „antivegane“ Ernährung sein könnte. Der Konsensus ist einmal der, dass das sicher nicht heißt, auf alles pflanzliche zu verzichten oder dergleichen, und ich glaube, jetzt, nach über zehn Jahren antivegan.at, die Sache im wahrsten Sinn des Wortes definieren, es also durch Abgrenzung von anderen Begriffen genau bestimmen zu können,1 die Vorsilbe „anti“ bezeichnet ja bekanntlich eine Gegengerichtetheit, und „vegan“ ist nun nur oberflächlich betrachtet „die Sache mit dem nur Pflanzen“, sondern eigentlich nichts anderes als die strikte Ver-Ideologisierung des Vorgangs, wemma was sauft oder frisst. Daher gilt:

Antivegane Ernährung ist Ernährung, die ausdrücklich nicht ideologisch betrieben wird.

Der, rein pflanzliche!, Apfel, den die Eltern den Kindern geben, ist antivegan, die ebenfalls rein pflanzliche Gemüsesuppe ohne Suppenwürfel ist es auch, weil schlicht zum Zeitpunkt des Kochens der Suppe keine mehr da waren,… Wenn es eine antivegane Ernährung gibt, dann eine, die durchaus gesundheitliche Aspekte berücksichtigt, aber nicht deswegen ist, was sie ist, weil damit ein bestimmtes ideologisches Ziel erreicht werden soll. Wenn „antivegan“ also überhaupt eine engere Bedeutung hat, als nur, zu finden, dass die Gemüsetaliban und Tofunazis geisteskrank sind und ihre Ernährung gefährlich, dann ist es das: Ernährung mit Vernunft, ohne Ideologie.


1: ➚www.wissen.de/wortherkunft/definieren