Jänner 2017 

Tierrechte? Ja bitte!
erzeugt:2017-01-03
letzte Änderung:2017-02-01

Ein neues Jahr ist angebrochen, 2017, eine Primzahl übrigens, und bald schon werden für uns die „Zwanzigerjahre“ etwas sein, das nicht für die Zeit nach einem Weltkrieg, Bubikopffrisuren, Jazz und Swing steht, sondern für Klimawandel, Cyberterrorismus, und, wenn wir Glück haben, eine breitere und versachlichte Auseinandersetzung mit extremistischen Ideologien, weil diese eine Popularität und damit Masse gewinnen, die nicht mehr ignoriert werden kann.

Denn Protestwählerparteien – seien es Strache, Trump oder Brexit – sind nicht länger Stachel im Fleisch des Establishments, sondern sind im Grunde bereits das Establishment, ganze Staaten sind im Würgegriff eines politischen Islam, der zusehends unvereinbarer mit den gesellschaftlichen Realitäten selbst der Länder steht, aus denen diese Religion kommt, und auch Veganismus wird immer mehr einer breiten Masse bekannt und in Form neuer, überteuerter Produkte beworben, deren Zielgruppe natürlich Leute mit zu viel Zeit und Wohlstand, und zu wenig Ahnung und (Selbst-)Kritikfähigkeit sind – wer denken kann, lebt nicht vegan.

Und deswegen wünsche ich mir, dass die diversen Tierrechtskampagnen auf größeres Interesse stoßen mögen, und mehr Leute neugierig werden und Fragen stellen.

Ich zum Beispiel bin sehr dafür, dass allen Tierarten die gleichen Rechte zuerkannt werden, denn das Tierrechtskonzept läuft gegen sich selbst, wenn geglaubt wird, dass daraus folgern würde, dass Fleisch essen oder selbst Tierversuche tabu wären, schließlich ist das Ausnutzen anderer Tierarten ein elementarer Bestandteil im Verhalten eben von Tieren, und ich möchte daher ein Logo des ➚VgT auch auf meine Fahnen heften:

vgt-tierrechte-jetzt-logo.png
Logo der Kampagne „Tierrechte jetzt!“, © VgT Österreich

Für das Recht auf artgerechtes Leben!
Für das Recht auf Beutegreifen,
mit all seinen Konsequenzen!
Tierrechte jetzt!